Space 2063 ist glaubwürdig, mit den Waffen einer nicht allzu fernen Zukunft
verteidigt der Mensch das, wozu er ein Recht zu haben glaubt. In ihrer Geschichte hat die Menschheit viel zu häufig unterlegene Völker unterjocht oder gar ausgerottet. Nur um eines der Welt zu bringen - Die Zivilisation -
Haben wir die Völker der NEUEN WELT gefragt, ob sie dies wollen?
Wurden die Ureinwohner Afrikas freiwillig Moslems oder Christen?
Oder wurden die Aborigines Australiens willentlich von den Bewohnern einer britischen Strafkolonie zivilisiert?
Space 2063 ist nicht klinisch sauber, es fließt Blut, menschliche Fehler und Bedürfnisse werden offenbart - Rassismus und die Gier nach Macht bestimmt das Geschehen. Das Militär spielt eine übergeordnete Rolle in der Handlung, doch es gibt keine wilden Ballereien, keine heldenhaften Siege über das Böse. Es wird gestorben und das im Dreck und scheinbar sinnlos.
Die einen handeln unwissend, im guten Glauben sich zu verteidigen, doch andere, ein allmächtiger globaler Konzern und wenige Entscheidungsträger halten die Fäden in der Hand. Sie wissen was sie tun. Die Mehrheit schaut weg, schließt gar die Augen, getragen von der eigenen Stärke. Haben wir nicht aus der Geschichte der Menschheit gelernt?
Wir können nahezu Alles erreichen, sind allen bekannten Lebewesen überlegen. Und damit haben wir auch eine Verantwortung gegenüber der Kreatur, gegenüber denen, die sich nicht selbst verteidigen können. Muss erst eine fremde Lebensform unserem Handeln Grenzen setzen? Sind diese Fremden uns nicht sehr bekannt und verwand. Nicht nur genetisch selben Ursprungs sondern auch im Denken und Tun uns gleich.
Wir, die zivilisierte Menschheit haben diesen Krieg zu verantworten und das ist nicht der amerikanische Traum von einer gerechten und heilen Welt.
Also Schluss
Ende
Frank Kolbe November 2007